Kennst Du das? Du hast gerade einen entspannten Joint geraucht oder am Vaporizer gezogen, fühlst Dich gut – aber im Spiegel schauen Dich zwei knallrote Augen an. Nicht gerade praktisch, wenn Du nicht direkt jedem Deine letzte Session auf die Nase binden willst. Keine Sorge, wir erklären, warum das passiert und was Du dagegen tun kannst.
Warum verursacht Cannabis rote Augen?
Der Hauptgrund für rote Augen nach dem Konsum von Cannabis ist die Wirkung von THC auf den Blutdruck. THC senkt den Augeninnendruck und führt dazu, dass sich die Blutgefäße in den Augen erweitern. Das Ergebnis: ein geröteter Blick, der nicht unbedingt nach zu wenig Schlaf, sondern eher nach „gerade gut entspannt“ aussieht.
Ob Du stark darauf reagierst oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Deine Empfindlichkeit gegenüber THC – Manche Menschen reagieren schon auf kleinste Mengen THC mit einer deutlichen Erweiterung der Blutgefäße in den Augen, während andere kaum Veränderungen bemerken. Das ist eine ganz individuelle Sache, ähnlich wie die Verträglichkeit von Alkohol oder Koffein.
- Die konsumierte Menge – Logisch: Je mehr THC in Deinem Körper unterwegs ist, desto stärker kann der Effekt sein. Wenn Du also eher zu roten Augen neigst, könnte es helfen, die Dosis zu reduzieren.
- Dein Flüssigkeitshaushalt – Wer gut hydriert ist, hat oft weniger stark gerötete Augen. Wasser trinken bringt Deine Durchblutung in Schwung und kann helfen, den Effekt etwas abzuschwächen.
- Die Sorte, die Du rauchst oder verdampfst – Nicht alle Strains sind gleich. THC-lastige Sorten wie einige starke Sativas sorgen in der Regel für intensivere rote Augen als CBD-reiche Strains oder ausgewogene Hybride. Falls Dich die Rötung wirklich stört, könntest Du mal einen Strain mit höherem CBD-Anteil ausprobieren.
Sind rote Augen nach Cannabis gefährlich?
Entwarnung! Rote Augen durch Cannabis sehen vielleicht wild aus, sind aber harmlos. Die Rötung entsteht nur durch eine vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße und geht nach ein paar Stunden von allein weg. Falls Deine Augen aber regelmäßig knallrot werden oder Du dazu noch Schmerzen oder Sehstörungen hast, solltest Du lieber mal den Arzt Deines Vertrauens fragen – sicher ist sicher!
Tipps gegen rote Augen nach dem Konsum von Cannabis
Falls Du akut mit knallroten Augen unterwegs bist und das ändern willst, gibt es einige schnelle Tricks. Augentropfen aus der Apotheke wirken oft Wunder und sorgen schnell für einen klareren Blick. Alternativ hilft es, kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen – das kühlt nicht nur ab, sondern verengt auch die Blutgefäße. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kann die Rötung schneller verschwinden lassen.
Besser ist es natürlich, wenn es gar nicht erst so weit kommt. Wer genug Wasser trinkt, hält seinen Körper im Gleichgewicht und kann die Augenrötung reduzieren. Auch die Konsumform spielt eine Rolle: Ein Vaporizer ist schonender als ein Joint, weil viele reizende Stoffe im Rauch entfallen. Außerdem lohnt es sich, mit der Dosierung etwas vorsichtiger zu sein – weniger THC bedeutet oft auch weniger rote Augen. Und schließlich kann auch die Wahl der Sorte einen Unterschied machen: CBD-dominierte Strains oder solche mit einem ausgewogenen THC-CBD-Verhältnis sind hier die bessere Wahl.
Mythen über rote Augen durch Cannabis
Um rote Augen durch Cannabis ranken sich viele Geschichten – manche davon sind schlichtweg Unsinn, andere enthalten zumindest einen Funken Wahrheit. Doch was ist wirklich dran an den gängigen Behauptungen? Sehen wir uns die bekanntesten Mythen mal genauer an und klären, was wirklich dahintersteckt.
- „Milch trinken hilft!“ – Klingt verrückt, oder? Aber ja, es gibt tatsächlich Leute, die glauben, ein Glas Milch könnte die Rötung der Augen verschwinden lassen. Das Problem ist nur: Die Augenrötung hat nichts mit Deinem Magen oder Deiner Verdauung zu tun, sondern mit den erweiterten Blutgefäßen in Deinen Augen. Egal, ob Du Milch, Wasser oder einen Smoothie trinkst – an den roten Augen ändert das nichts. Viel trinken kann zwar helfen, Dehydrierung vorzubeugen, aber die Vorstellung, dass ein Schluck Milch sofort klare Augen zaubert, gehört ins Reich der Mythen.
- „Man gewöhnt sich dran und kriegt irgendwann keine roten Augen mehr.“ – Wäre praktisch, ist aber leider falsch. Zwar berichten manche erfahrenen Konsumenten, dass sie seltener oder gar nicht mehr rote Augen bekommen, aber das liegt nicht an einer echten Gewöhnung. Vielmehr spielen Faktoren wie der individuelle Stoffwechsel, die Strain-Wahl oder die Art des Konsums eine Rolle. Solange THC im Spiel ist, bleibt das Risiko für rote Augen bestehen – auch nach Jahren des Konsums.
- „Es gibt Leute, die nie rote Augen bekommen.“ – Das stimmt tatsächlich! Manche Menschen können kiffen, so viel sie wollen, und ihre Augen bleiben schneeweiß. Aber das ist keine Superkraft oder ein erlernbarer Trick, sondern einfach Glückssache. Die Empfindlichkeit der Blutgefäße auf THC ist genetisch bedingt. Wenn Du also jedes Mal mit knallroten Augen dastehst, hilft leider nur eins: Die richtigen Tricks kennen, um die Rötung zu lindern oder zu vermeiden.
Fazit: So wirst Du rote Augen durch Cannabis wieder los
Rote Augen nach dem Konsum von Cannabis? Nervig, aber kein Drama! Zum Glück gibt es genug Möglichkeiten, die Rötung zu lindern oder sogar ganz zu vermeiden. Augentropfen, viel Wasser und die richtige Sorte können helfen, damit Du nicht jedem auf den ersten Blick Deinen letzten Joint offenbarst.
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